Dachdeckeruhr von Anton Schneider – Frontansicht

8TMT 1019/9 Dachdeckeruhr

€2.740,00
Angebotspreis  €2.740,00 Normaler Preis 
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Dachdeckeruhr von Anton Schneider – Frontansicht

8TMT 1019/9 Dachdeckeruhr

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Inkl. Steuern. Versandkosten werden beim Checkout berechnet.
Artikelnummer50101909GTIN04262579890130WerktypMechanischMaßeH 43 × B 45.5 × T 26.5 cm

Lieferzeit: 5–8 Werktage

VdS-zertifiziertes Original – echte Schwarzwälder Uhrmacherkunst.

PFLEGE & WARTUNG

Kuckucksuhren aus dem Schwarzwald sind robuste, langlebige Zeitmesser. Wischen Sie das Gehäuse gelegentlich mit einem trockenen, weichen Tuch ab. Das Uhrwerk sollte alle 5 Jahre von einem Fachbetrieb gereinigt und geölt werden. Halten Sie die Uhr fern von direkter Sonneneinstrahlung und extremen Temperaturschwankungen, um das Naturholz zu schützen.

VERSAND & RÜCKGABE

Wir versenden Ihre Uhr sorgfältig verpackt und versichert. Innerhalb Deutschlands und der gesamten EU ist der Versand kostenfrei; Lieferungen außerhalb der EU erfolgen DAP (unverzollt) - die Versandkosten sehen Sie im Checkout.

Sollten Sie mit Ihrer Uhr nicht vollständig zufrieden sein, können Sie sie innerhalb von 14 Tagen kostenlos zurückgeben: Kurze Nachricht genügt - Sie erhalten ein Rücksendeetikett und nach Eingang der Uhr den vollen Kaufpreis zurück. Kontaktieren Sie uns einfach unter info@schneider-clocks.com.

Unsere meistverkaufte Uhr – und man sieht sofort, warum

Die meisten Kuckucksuhren zeigen eine Szene. Die Dachdeckeruhr zeigt einen ganzen Tag.

Oben auf dem Dach flickt der Dachdecker den Kamin, während die Katze ihm vom Strohballen aus zusieht. Unten wird gesägt und angestoßen: Der Knecht schleppt Bretter, das Pferd zieht den Holzschlitten heran, am Tisch stoßen zwei Männer mit vollen Maßkrügen an. Auf dem Balkon warten die Trachtenpaare auf ihren Auftritt, die Wirtin bringt schon mal das Bier.

Kein Wunder, dass diese Uhr unser Bestseller ist: Man steht davor und entdeckt zehn Minuten lang immer noch etwas Neues.

Dachdeckeruhr von Anton Schneider – Seitenansicht rechts
Dachdeckeruhr: Biertrinker beim Anstoßen – Detailaufnahme

Der Mann auf dem Dach

Das Dach ist Reihe für Reihe mit einzeln aufgelegten Holzschindeln gedeckt – dazu ein eigener Gaubenerker mit Sprossenfenster, grünem Herzladen und Blumenkasten. Am Kamin steht der Dachdecker, den Hammer in der Hand, den Federhut im Nacken, und bessert das Mauerwerk aus.

Ein Stück unter ihm sitzt eine Katze auf einem Strohballen und beobachtet die Szene, ohne einen Muskel zu rühren. Diese beiden Figuren geben der Uhr ihren Namen – und sie sind der beste Beleg dafür, wie weit unsere Schnitzerei geht: Auch dort, wo niemand hinschaut, steht jemand bei der Arbeit.

Hier riecht es nach frischem Holz

Mitten auf dem Hof steht der Säger am Gatter und schiebt den Stamm ins Blatt. Neben ihm stapeln sich die frisch geschnittenen Bretter, davor liegen die Späne – echte Holzspäne, keine gemalten. Der Hofhund steht daneben und schaut zu.

Links kommt sein Kollege mit einem Brett auf der Schulter aus der Sägerei, die Flasche schon in der Hand. Dahinter dreht sich das Mühlrad im Wasser und treibt die Säge an – so, wie es im Schwarzwald über Jahrhunderte tatsächlich funktionierte, bevor der Strom kam.

Dachdeckeruhr: Tänzer auf dem Balkon – Detailaufnahme
Dachdeckeruhr: Zifferblatt mit Holzzeigern – Detailaufnahme

Und danach wird angestoßen

Rechts vom Sägewerk sitzen zwei Männer in Lederhosen am Tisch und stoßen mit vollen Maßkrügen an – Schaumkrone inklusive. Ein Stück weiter oben, auf dem zweiten Balkon, lehnt ein Gast am Fenster, während die Wirtin mit zwei Krügen in der Hand aus dem Haus tritt.

Diese Figuren sind das Aufwendigste, was aus unserer Manufaktur kommt: einzeln modelliert, einzeln bemalt, bis hin zu den Gesichtszügen, dem Schnurrbart und den Stickereien auf den Hosenträgern. Keine zwei sind exakt gleich.

Vor dem Lastwagen kam das Pferd

Ganz rechts steht ein Kaltblut im Geschirr, angekettet an einen beladenen Holzschlitten. Neben ihm ein Eimer, unter den Hufen echtes Streugras.

Das Pferd ist der Beweis dafür, wie ernst diese Uhr ihr Thema nimmt: Bevor Lastwagen in die Schwarzwaldtäler kamen, wurde jeder einzelne Stamm auf genau diesem Weg aus dem Wald geholt.

Dachdeckeruhr: Kuckucksfenster über dem Zifferblatt – Detailaufnahme
Dachdeckeruhr: die Säger am Stamm – Detailaufnahme

Zur vollen Stunde gehört die Bühne den Tänzern

Über dem Zifferblatt zieht sich ein durchbrochener Balkon über die ganze Hausbreite, geschmückt mit gemalten Blumengirlanden. Dahinter warten die Trachtenpaare. Nach dem Ruf des Kuckucks setzen sie sich in Bewegung und drehen ihre Runden, während das mechanische Spielwerk mit 36 Stimmen abwechselnd „Edelweiss" und den „Fröhlichen Wanderer" spielt.

Die Musik kommt ohne Elektronik aus: Eine Stiftwalze zupft die gestimmten Zungen des Spielwerks, angetrieben allein von der Kraft der Gewichte. Für die Nacht sorgt die automatische Abschaltung dafür, dass Ruf und Musik still bleiben – ohne dass die Uhr angehalten werden muss.

Das mechanische 8-Tage-Werk

Im Inneren der Dachdeckeruhr arbeitet ein mechanisches 8-Tage-Werk – die Königsklasse unter den Kuckucksuhrwerken. Einmal aufgezogen, läuft die Uhr eine ganze Woche lang und treibt dabei alles zugleich an: das Pendel, den Ruf des Kuckucks, das Spielwerk mit den Tanzfiguren, das Mühlrad, den Säger und den Dachdecker. Drei Tannenzapfen-Gewichte mit je 1.500 Gramm liefern die Energie – eines für das Gehwerk, eines für den Kuckuck, eines für die Musik.

Die Bauform mit Pendel und Tannenzapfen-Gewichten hat ihre Wurzeln im Schwarzwald des 18. Jahrhunderts, wo aus der Uhrmacherei der Bauernhöfe eine weltberühmte Handwerkstradition entstand. Bis heute wird dieses Prinzip nahezu unverändert weitergeführt: Die herabsinkenden Gewichte treiben das Werk an, das Pendel gibt den Takt – Uhrmacherkunst in ihrer reinsten Form. Aufgezogen wird die Uhr einmal pro Woche, indem die Gewichte über die Ketten wieder nach oben gezogen werden – ein kleines Ritual, das seit Generationen zum Leben mit einer echten Schwarzwälder Uhr gehört.