8TMT 1222/9 Rathaus Allmannsdorf

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€2.890,00
Angebotspreis  €2.890,00 Normaler Preis 
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Inkl. Steuern. Versandkosten werden beim Checkout berechnet.
Artikelnummer: 50122209
GTIN: 04262579890161
Werktyp: Mechanisch
Maße: H 44 × B 38 cm
VdS-Siegel - Original Schwarzwälder Kuckucksuhr

Original Schwarzwälder Kuckucksuhr - Zertifiziert durch den Verein die Schwarzwalduhr e. V. (VdS). Garant für echte Handwerkskunst aus dem Schwarzwald.

PFLEGE & WARTUNG

Kuckucksuhren aus dem Schwarzwald sind robuste, langlebige Zeitmesser. Wischen Sie das Gehäuse gelegentlich mit einem trockenen, weichen Tuch ab. Das Uhrwerk sollte alle 5 Jahre von einem Fachbetrieb gereinigt und geölt werden. Halten Sie die Uhr fern von direkter Sonneneinstrahlung und extremen Temperaturschwankungen, um das Naturholz zu schützen.

VERSAND & RÜCKGABE

Wir versenden alle Uhren sorgfältig verpackt und versichert mit DHL, in der Regel innerhalb von 3–5 Werktagen. Innerhalb Deutschlands und der gesamten EU liefern wir versandkostenfrei; für alle übrigen Länder werden die Versandkosten im Bestellvorgang ausgewiesen. Sollten Sie mit Ihrer Uhr nicht vollständig zufrieden sein, können Sie diese innerhalb von 14 Tagen zurückgeben. Kontaktieren Sie uns einfach unter info@schneider-clocks.com.

Technische Daten
Werk-Typ8 Tage Uhrwerk
AntriebMechanisch
NachtabschaltungAutomatisch
Höhe (cm)44.0
Breite (cm)38.0
Zapfengewichte (g)1260
Mit Musiktrue
Melodien2
Bewegliche ElementeBiertrinker, Tänzer
Mit Tänzertrue

Ein Rathaus in Festtagsfarben

Das Rathaus Allmannsdorf, 1903 im Stil des Historismus erbaut, steht hier in jedem Detail lebendig an deiner Wand – mit leuchtend rotem Fachwerk, geschwungenen Zierbrettern am Giebel, spitzem Dachreiter und einem Erkertürmchen an der Seite, dessen Fenster in kräftigem Blau schimmern. Kaum eine Uhr von Anton Schneider ist so farbenfroh wie diese.

Unten trifft sich das Dorf: Kinder spielen, der Wirt tischt auf, die Nachbarn plaudern – während oben auf dem Balkon das Leben seinen Lauf nimmt. Eine Hommage an den Alltag von damals, in Handarbeit gefertigt und für Generationen gemacht.

Zum Wohl, die Herren

Vor dem Haus haben es sich zwei Herren in Tracht gemütlich gemacht. Sobald die Uhr schlägt, heben sie ihre frisch gezapften Maßkrüge und stoßen an – wieder und wieder, so zuverlässig, wie nur ein Uhrwerk feiern kann. Unter dem Tisch wartet der kleine Hund geduldig darauf, dass etwas für ihn abfällt.

Aus dem Torbogen daneben schaut ein Junge in Latzhose dem Treiben zu, und ein paar Schritte weiter schlendert eine Mutter mit ihren Kindern vorbei. So entsteht vor dem Rathaus eine kleine Dorfszene, in der jede Figur ihre eigene Geschichte erzählt.

Frisch gezapft und aufgetischt

An der Seite des Hauses kommt die Bewirtung persönlich: Die Wirtin balanciert schaumgekrönte Biere auf ihrem Tablett, der Wirt mit der roten Krawatte trägt Brot und Wurst hinterher. Man meint fast, gleich das Klirren der Krüge zu hören.

Und wer genau hinschaut, findet die stillen Bewohner des Hauses: Auf der Bank unterm Erkerfenster döst eine getigerte Katze – und oben auf dem roten Ziegeldach lugt eine kleine weiße Maus hervor, gerade außer Reichweite. Ein Versteckspiel, das Kinder wie Erwachsene immer wieder aufs Neue entdecken.

Ballabend unterm Giebel

Im Obergeschoss, hinter der blumengeschmückten Balkonbrüstung, drehen sich zwei Trachtenpaare zur Musik, ganz ohne Elektronik. Noch ein Stockwerk höher öffnet sich das Türchen im Giebel, und der Kuckuck verkündet die Stunde.

Nachts kehrt von selbst Ruhe ein: Die automatische Nachtabschaltung lässt Musik und Kuckucksruf pausieren, ohne dass man daran denken muss.

Sonntagsspaziergang ums Eck

Um die Ecke des Erkers kommt eine kleine Familie ins Bild: Die Mutter im rosafarbenen Sommerkleid führt ihre Tochter an der Hand, die mit gelbem Kleid und umgehängter Tasche neugierig zu den Biertrinkern hinüberschaut, während der Sohn ein paar Schritte dahinter folgt. Drei Figuren, die keinem Trachtenbild entstammen, sondern mitten aus dem Leben gegriffen sind – als wäre die Familie gerade auf dem Sonntagsspaziergang am Rathaus vorbeigekommen.

Wie alle Figuren dieser Uhr sind sie fein ausgearbeitet und von Hand bemalt, bis hin zum weißen Gürtel am Kleid und der kleinen Umhängetasche. Zusammen mit den blumengeschmückten Fenstern und dem Erkertürmchen entsteht so ein Straßenbild, in dem sich immer wieder ein neues Detail entdecken lässt.

Das mechanische 8-Tage-Werk

Im Inneren des Rathauses arbeitet ein mechanisches 8-Tage-Werk – die Königsklasse unter den Kuckucksuhrwerken. Einmal aufgezogen, läuft die Uhr eine ganze Woche lang und treibt dabei alles zugleich an: das Pendel, den Kuckucksruf, das Spielwerk, die anstoßenden Biertrinker und die Tanzpaare. Drei Tannenzapfen-Gewichte liefern die Energie, das schlichte, gedrechselte Pendel gibt sichtbar den Takt.

Die Bauform mit Pendel und Tannenzapfen-Gewichten hat ihre Wurzeln im Schwarzwald des 18. Jahrhunderts, wo aus der Uhrmacherei der Bauernhöfe eine weltberühmte Handwerkstradition entstand. Bis heute wird dieses Prinzip nahezu unverändert weitergeführt. Aufgezogen wird einmal pro Woche, indem die Gewichte über die Ketten nach oben gezogen werden – ein kleines Ritual, das seit Generationen zum Leben mit einer echten Schwarzwälder Uhr gehört.

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