8TMT 1595/9 Sägewerk
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Original Schwarzwälder Kuckucksuhr - Zertifiziert durch den Verein die Schwarzwalduhr e. V. (VdS). Garant für echte Handwerkskunst aus dem Schwarzwald.
PFLEGE & WARTUNG
Kuckucksuhren aus dem Schwarzwald sind robuste, langlebige Zeitmesser. Wischen Sie das Gehäuse gelegentlich mit einem trockenen, weichen Tuch ab. Das Uhrwerk sollte alle 5 Jahre von einem Fachbetrieb gereinigt und geölt werden. Halten Sie die Uhr fern von direkter Sonneneinstrahlung und extremen Temperaturschwankungen, um das Naturholz zu schützen.
VERSAND & RÜCKGABE
Wir versenden Ihre Uhr sorgfältig verpackt und versichert. Innerhalb Deutschlands und der gesamten EU ist der Versand kostenfrei; Lieferungen außerhalb der EU erfolgen DAP (unverzollt) - die Versandkosten sehen Sie im Checkout.
Sollten Sie mit Ihrer Uhr nicht vollständig zufrieden sein, können Sie sie innerhalb von 14 Tagen kostenlos zurückgeben: Kurze Nachricht genügt - Sie erhalten ein Rücksendeetikett und nach Eingang der Uhr den vollen Kaufpreis zurück. Kontaktieren Sie uns einfach unter info@schneider-clocks.com.
Artikel
- Artikelnummer50159509
- GTIN04262579890185
Werk
- Werk-Typ8 Tage Uhrwerk
- AntriebMechanisch
- NachtabschaltungAutomatisch
- Zapfengewichte1500 g
Maße
- Höhe58.0 cm
- Breite49.0 cm
- Tiefe21.0 cm
- Gewicht11.0 kg
Musik
- Musikwerk✓
- Melodien2
- Stimmen22
- MusikstückeEdelweiss; Fröhlicher Wanderer
- SpieltZu jeder vollen und halben Stunde
Figuren & Ausführung
- Bewegliche ElementeHolzhacker, Holzsäger, Kutscher, Mühlrad
- Tanzfiguren✓
- FarbeBraun
Hier macht keiner Pause
Am Bach steht die Sägerei. Das Wasserrad läuft, zwei Männer ziehen die Bocksäge durch einen Stamm, der Fuhrmann kommt mit dem Langholzwagen um die Ecke, und der Hund mit dem Fässchen am Halsband macht dabei den Aufpasser.
Über der ganzen Szene liegt ein schweres Schindeldach, gekrönt von einem Glockenturm mit echter Messingglocke. Und darunter, dort wo bei anderen Uhren ein Zifferblatt sitzt, sieht man das Werk arbeiten.
Das Sägewerk ist eine der aufwendigsten Uhren unserer Kollektion – und eine der wenigen, bei denen man Handwerk nicht nur sieht, sondern gleich doppelt: vorne auf dem Hof und hinter dem Ziffernring.
Am Sägebock
Rechts auf dem Hof stehen zwei Männer am Sägebock und ziehen die Bocksäge durch einen Stamm – der eine in schwarzer Weste und grünem Gamsbarthut, der andere mit erhobener Axt am Hackklotz. Zu ihren Füßen liegen echte Sägespäne, daneben die gestapelten Scheite und ein Stoß frisch geschnittener Bretter.
Diese Figuren sind das Aufwendigste, was aus unserer Manufaktur kommt: einzeln modelliert, einzeln bemalt, bis hin zum Schnurrbart, den Falten in der Hose und der Feder am Hut. Keine zwei sind exakt gleich.
Nachschub kommt
Links zieht ein Fuchs mit heller Mähne den Langholzwagen heran, drei Stämme aufgeladen, die Schnittflächen hell wie frisch gefällt. Auf dem Bock sitzt der Fuhrmann, Zügel und Peitsche in der Hand, das Bein lässig über die Kante.
Der Wagen fährt über einen Weg aus echtem Sand und Kies, an dem entlang sich Moos und Streugras ziehen. Bevor Lastwagen in die Schwarzwaldtäler kamen, sah der Weg vom Wald zur Säge genau so aus.
Das Rad treibt alles an
Hinter dem Fuhrwerk dreht sich das große Mühlrad an der Hauswand, die Schaufeln türkis gefasst, als spritze das Wasser gerade auf. Es ist das Herz der Sägerei – Wasserkraft trieb im Schwarzwald über Jahrhunderte Sägewerke, Mühlen und schließlich die ersten Uhrenwerkstätten an.
Ganz am linken Rand, hinter einem Lattenzaun mit Blumenbusch, steht der Hofhund und schaut in die Kamera. Um den Hals trägt er ein kleines Fässchen.
Blick ins Innere
In der Mitte der Front sitzt nur ein Ring: römische Ziffern aus hellem Holz, filigrane Zeiger – und dahinter offenes, verglastes Gehäuse. Man sieht die Messingplatinen, die geschwärzten Räder, die Antriebsketten mit ihren Gewichten, alles in Bewegung.
Diese Bauweise verzeiht nichts. Es gibt keine Blende, hinter der sich etwas verbergen ließe; jedes Bauteil muss sitzen und sauber verarbeitet sein. Für Uhrenliebhaber ist genau das der Reiz: Man sieht nicht nur, wie spät es ist, sondern wie die Zeit gemacht wird.
Jetzt wird getanzt
Über dem Werk öffnet sich der Balkon, gerahmt von einer aufwendig durchbrochenen Brüstung. Dahinter stehen die Trachtenpaare: rote Röcke, schwarze Mieder, Zylinder und Hut. Nach dem Ruf des Kuckucks setzen sie sich in Bewegung und drehen ihre Runden, während das mechanische Spielwerk mit 36 Stimmen abwechselnd „Edelweiss" und den „Fröhlichen Wanderer" spielt.
Am rechten Ende des Balkons sitzt eine getigerte Katze und sieht dem Ganzen zu, ohne einen Muskel zu rühren. Die Musik kommt übrigens ohne jede Elektronik aus: Eine Stiftwalze zupft die gestimmten Zungen des Spielwerks, angetrieben allein von der Kraft der Gewichte. Für die Nacht sorgt die automatische Abschaltung dafür, dass Ruf und Musik still bleiben – ohne dass die Uhr angehalten werden muss.
Das mechanische 8-Tage-Werk
Im Inneren des Sägewerk arbeitet ein mechanisches 8-Tage-Werk – die Königsklasse unter den Kuckucksuhrwerken. Einmal aufgezogen, läuft die Uhr eine ganze Woche lang und treibt dabei alles zugleich an: das Pendel, den Ruf des Kuckucks, das Spielwerk mit den Tanzfiguren, das Mühlrad und die Säger. Drei Tannenzapfen-Gewichte mit je 1.500 Gramm liefern die Energie – eines für das Gehwerk, eines für den Kuckuck, eines für die Musik.
Die Bauform mit Pendel und Tannenzapfen-Gewichten hat ihre Wurzeln im Schwarzwald des 18. Jahrhunderts, wo aus der Uhrmacherei der Bauernhöfe eine weltberühmte Handwerkstradition entstand. Bis heute wird dieses Prinzip nahezu unverändert weitergeführt: Die herabsinkenden Gewichte treiben das Werk an, das Pendel gibt den Takt – Uhrmacherkunst in ihrer reinsten Form. Aufgezogen wird die Uhr einmal pro Woche, indem die Gewichte über die Ketten wieder nach oben gezogen werden – ein kleines Ritual, das seit Generationen zum Leben mit einer echten Schwarzwälder Uhr gehört.