7063/10 Blumenhäusle
VdS-zertifiziertes Original – echte Schwarzwälder Uhrmacherkunst.
PFLEGE & WARTUNG
Kuckucksuhren aus dem Schwarzwald sind robuste, langlebige Zeitmesser. Wischen Sie das Gehäuse gelegentlich mit einem trockenen, weichen Tuch ab. Das Uhrwerk sollte alle 5 Jahre von einem Fachbetrieb gereinigt und geölt werden. Halten Sie die Uhr fern von direkter Sonneneinstrahlung und extremen Temperaturschwankungen, um das Naturholz zu schützen.
VERSAND & RÜCKGABE
Wir versenden alle Uhren sorgfältig verpackt und versichert mit DHL, in der Regel innerhalb von 3–5 Werktagen. Innerhalb Deutschlands und der gesamten EU liefern wir versandkostenfrei; für alle übrigen Länder werden die Versandkosten im Bestellvorgang ausgewiesen. Sollten Sie mit Ihrer Uhr nicht vollständig zufrieden sein, können Sie diese innerhalb von 14 Tagen zurückgeben. Kontaktieren Sie uns einfach unter info@schneider-clocks.com.
Technische Daten
| Werk-Typ | 1 Tag Uhrwerk |
| Antrieb | Mechanisch |
| Nachtabschaltung | Ohne |
| Höhe (cm) | 20.0 |
| Breite (cm) | 25.0 |
| Tiefe (cm) | 17.5 |
| Zapfengewichte (g) | 275 |
Ein Schwarzwälder Sommertag,
in Holz und Farbe gefasst
Bunte Blumen, eine leuchtende Margerite am Sims und ein Trog voll mit Wasser – das Blumenhäusle strahlt die unbeschwerte Wärme eines Schwarzwälder Sommertages aus. Man sieht es förmlich vor sich: Die Sonne steht über dem Tal, an den Giebelbrettern blühen Herzen und Blüten, und am Haus plätschert leise das Wasser in den Trog.
Jedes dieser Details ist von Hand gemalt und von Hand gefertigt, so wie es bei Anton Schneider seit Generationen Tradition ist. Die klassische Volksmalerei des Schwarzwaldes – kleine Blüten, Herzen und Ranken in leuchtenden Farben – macht jede Uhr zu einem Unikat, denn kein Pinselstrich gleicht dem anderen. So bringt das Blumenhäusle Volkskunst und Lebensfreude in jeden Raum – ein kleines Stück Sommer, das das ganze Jahr über bleibt.
Handgemalte Kunst
Blüten, Herzen und feine Ranken schmücken die gezackten Giebelbretter – jede einzelne Blume mit dem Pinsel von Hand aufgetragen, in der Tradition der Schwarzwälder Volksmalerei. Am Sockel leuchtet die große Margerite, das Markenzeichen dieser Uhr, umringt von bunten Tupfen und Blättern.
Über dem Zifferblatt sitzt das geschnitzte Kuckuckstürchen mit dem eingeschnitzten AS-Signet von Anton Schneider. Zur vollen Stunde öffnet es sich, und der Kuckuck verkündet die Zeit – so, wie er es im Schwarzwald seit bald zwei Jahrhunderten tut.
Der Schornsteinfeger
Wer genau hinschaut, entdeckt ihn: Oben aus dem Kamin lugt ein kleiner Schornsteinfeger mit schwarzem Zylinder und roten Bäckchen hervor. Ein verstecktes Detail, das man vielleicht erst beim zweiten oder dritten Blick bemerkt – und das einen dann jedes Mal aufs Neue schmunzeln lässt.
Der Schornsteinfeger gilt seit jeher als Glücksbringer. Auf dem Dach des Blumenhäusle wacht er still über das Haus und seine Bewohner – ein kleiner Gruß, der jedem Betrachter Glück wünscht.
Der Brunnentrog
Vor dem Haus steht er, wie man ihn von den alten Schwarzwaldhöfen kennt: ein ausgehöhlter Baumstamm als Wassertrog, gespeist von einem hölzernen Rohr am roten Brunnenpfosten. Das Wasser darin ist mit wenigen, geschickten Pinselstrichen in leuchtendem Blau gemalt – ein kleiner Farbtupfer, der die ganze Szene lebendig macht.
Am Hof war der Brunnen einst Treffpunkt und Lebensader zugleich. Am Blumenhäusle erinnert er daran, dass diese Uhren immer auch Miniaturen des echten Schwarzwälder Lebens sind.
Das mechanische 1-Tag-Werk
Im Inneren des Blumenhäusle arbeitet ein mechanisches 1-Tage-Werk – ganz ohne Batterie oder Elektronik. Die beiden Tannenzapfen-Gewichte liefern mit ihren 275 Gramm die Energie, das Pendel mit seiner handbemalten Blüte gibt den Takt, und zur vollen Stunde ruft der Kuckuck aus seinem Türchen.
Diese Bauform mit Pendel und Tannenzapfen-Gewichten hat ihre Wurzeln im Schwarzwald des 18. Jahrhunderts, wo aus der Uhrmacherei der Bauernhöfe eine weltberühmte Handwerkstradition entstand. Bis heute wird das Prinzip nahezu unverändert weitergeführt: Die herabsinkenden Gewichte treiben das Werk an, das Pendel schwingt gleichmäßig hin und her – Uhrmacherkunst in ihrer reinsten Form.
Aufgezogen wird das Blumenhäusle einmal am Tag, indem die Gewichte über die Ketten wieder nach oben gezogen werden – ein kleines tägliches Ritual, das seit Generationen zum Leben mit einer echten Schwarzwälder Uhr gehört.