Kuckucksuhr Heimatklang von Anton Schneider – Frontansicht

8TMT 5407/10 Heimatklang

€940,00
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Kuckucksuhr Heimatklang von Anton Schneider – Frontansicht

8TMT 5407/10 Heimatklang

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Article number: 50540710
Movement type: Mechanisch
Dimensions: H 32 × W 31.5 × D 21 cm

VdS-zertifiziertes Original – echte Schwarzwälder Uhrmacherkunst.

PFLEGE & WARTUNG

Kuckucksuhren aus dem Schwarzwald sind robuste, langlebige Zeitmesser. Wischen Sie das Gehäuse gelegentlich mit einem trockenen, weichen Tuch ab. Das Uhrwerk sollte alle 5 Jahre von einem Fachbetrieb gereinigt und geölt werden. Halten Sie die Uhr fern von direkter Sonneneinstrahlung und extremen Temperaturschwankungen, um das Naturholz zu schützen.

VERSAND & RÜCKGABE

Wir versenden alle Uhren sorgfältig verpackt und versichert mit DHL, in der Regel innerhalb von 3–5 Werktagen. Innerhalb Deutschlands und der gesamten EU liefern wir versandkostenfrei; für alle übrigen Länder werden die Versandkosten im Bestellvorgang ausgewiesen. Sollten Sie mit Ihrer Uhr nicht vollständig zufrieden sein, können Sie diese innerhalb von 14 Tagen zurückgeben. Kontaktieren Sie uns einfach unter info@schneider-clocks.com.

Technical Data
Movement Type8 Tage Uhrwerk
DriveMechanisch
Night Shut-OffAutomatisch
Height (cm)32.0
Width (cm)31.5
Depth (cm)21.0
Weight (kg)8.2
Pinecone Weights (g)1500
With Music
Music PlaysZu jeder vollen und halben Stunde
Music PiecesEdelweiss; Fröhlicher Wanderer
Melodies2
Notes22
Moving ElementsHolzhacker, Biertrinker
ColourBraun

Ein ganzer Hof auf 32 Zentimetern

Das Chalet ist die erzählfreudigste Form der Schwarzwälder Kuckucksuhr. Wo die klassische Schnitzerei mit Wald und Jagd arbeitet, zeigt das Chalet Menschen – bei der Arbeit, beim Feierabend, beim Tanz.

Der Heimatklang führt alles zusammen, was einen Schwarzwaldhof ausmacht: das Mühlrad an der Seite, den Holzhacker vor dem Stapel, den Hund mittendrin, die Trachtenpaare auf dem Balkon. Zur vollen Stunde erwacht die ganze Szene – begleitet von echtem mechanischem Spielwerk.

Chalet-Kuckucksuhr von Anton Schneider – Detailaufnahme der geschnitzten Figuren

Eine lebendige Szene voller Handwerksromantik

Links am Haus, unter einem eigenen kleinen Vordach, dreht sich das hölzerne Mühlrad. Davor sitzt ein Mann in Tracht auf der Bank, den Maßkrug in der Hand, den Hut ins Gesicht gezogen – Feierabend, wie er im Schwarzwald seit jeher aussieht.

Das Mühlrad ist mehr als Dekoration: Es steht für die Wasserkraft, die den Schwarzwald über Jahrhunderte antrieb – Sägewerke, Mühlen und später auch die ersten Uhrenwerkstätten. Angetrieben wird es hier direkt vom Uhrwerk, ganz ohne Motor.

Der Holzhacker macht keine Pause

Rechts steht der Holzhacker am Block, das Beil erhoben, das Scheit schon gespalten. Neben ihm liegen Holzstapel und Späne, im Hintergrund stehen die Tannen. Und dazwischen, genau in der Mitte des Sockels, sitzt der Hund und schaut zu.

Jede dieser Figuren ist einzeln von Hand bemalt – vom roten Halstuch bis zum Halsband des Hundes. Es sind diese Details, an denen man eine echte Schwarzwälder Uhr erkennt: Sie ist nie nur ein Gehäuse, sondern immer eine Szene mit Geschichte.

Chalet-Kuckucksuhr von Anton Schneider – Detailaufnahme des Dachs
Chalet-Kuckucksuhr von Anton Schneider – Detailaufnahme des Zifferblatts

Zur vollen Stunde wird getanzt

Über dem Zifferblatt öffnet sich der Balkon des Chalets. In der Nische darüber stehen vier Figuren in Tracht – zwei Paare, Hut an Haube. Nach dem Ruf des Kuckucks setzen sie sich in Bewegung und drehen ihre Runden, während ein mechanisches Spielwerk mit 22 Stimmen abwechselnd „Edelweiss" und den „Fröhlichen Wanderer" spielt.

Die Musik kommt ohne Elektronik aus: Eine Stiftwalze zupft die gestimmten Zungen des Spielwerks, angetrieben allein von der Kraft der Gewichte. Für die Nacht sorgt die automatische Abschaltung dafür, dass Ruf und Musik still bleiben – ohne dass die Uhr angehalten werden muss.

Das mechanische 8-Tage-Werk

Im Inneren des Heimatklang arbeitet ein mechanisches 8-Tage-Werk – die Königsklasse unter den Kuckucksuhrwerken. Einmal aufgezogen, läuft die Uhr eine ganze Woche lang und treibt dabei alles zugleich an: das Pendel, den Kuckucksruf, das Spielwerk mit den Tanzfiguren, das Mühlrad und den Holzhacker. Drei Tannenzapfen-Gewichte mit je 1.500 Gramm liefern die Energie – eines für das Gehwerk, eines für den Kuckuck, eines für die Musik.

Die Bauform mit Pendel und Tannenzapfen-Gewichten hat ihre Wurzeln im Schwarzwald des 18. Jahrhunderts, wo aus der Uhrmacherei der Bauernhöfe eine weltberühmte Handwerkstradition entstand. Bis heute wird dieses Prinzip nahezu unverändert weitergeführt: Die herabsinkenden Gewichte treiben das Werk an, das Pendel gibt den Takt – Uhrmacherkunst in ihrer reinsten Form. Aufgezogen wird die Uhr einmal pro Woche, indem die Gewichte über die Ketten wieder nach oben gezogen werden – ein kleines Ritual, das seit Generationen zum Leben mit einer echten Schwarzwälder Uhr gehört.